Banken & Versicherungen
Soundmasking in der Bankfiliale
In der Filiale gibt es selten eine Tür. Der Beratungsplatz steht im Raum, und die Kontonummer wird trotzdem laut ausgesprochen.

Flyer · Banken
Der Quell-Flyer zum Durchblättern – und als Druckfassung zum Herunterladen.
Die Bodenmarkierung hält niemanden vom Zuhören ab.
Moderne Filialen sind offen gebaut, und das aus guten Gründen. Sie wirken einladend, das Personal ist ansprechbar, niemand steht vor einer Glasscheibe mit Sprechloch. Der Preis dafür steht auf dem Boden: eine Diskretionslinie, anderthalb Meter vor dem Schalter.
Die Linie regelt, wo der nächste Kunde wartet. Sie regelt nicht, was er hört. Ein Kreditgespräch, eine Kontostandsabfrage, eine Vollmacht nach einem Todesfall: Das sind keine Themen, die man nebenbei mitbekommen möchte, weder als Kunde noch als Berater.
Dazu kommt die formale Seite. Das Bankgeheimnis nach § 38 BWG bindet die Mitarbeiter an Verschwiegenheit, und Artikel 32 DSGVO verlangt geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten. Eine Linie am Boden ist eine organisatorische Maßnahme. Die technische fehlt in den meisten Filialen.
Aus der Filiale
Beratung, die niemand mithört
Was sich am Beratungsplatz ändert
Der Wartende hört, dass geredet wird
Und nicht mehr, worüber. Das Klangbett liegt genau in dem Frequenzbereich, aus dem Ihr Gehör Wörter zusammensetzt. Zahlen, Namen und Beträge verlieren zuerst ihre Kontur.
Der Berater muss nicht leiser sprechen
Wer flüstert, wirkt unsicher, und der Kunde lehnt sich nach vorne. Mit einem Grundklang im Raum kann bei normaler Lautstärke gesprochen werden, und das Gespräch wirkt entspannter, nicht konspirativer.
Eine technische Maßnahme, die man vorzeigen kann
Für die interne Revision und für den Datenschutzbeauftragten ist ein installiertes System etwas anderes als eine Hausregel. Es lässt sich beschreiben, dokumentieren und in der Verarbeitungsübersicht führen.
Ohne Eingriff in die Filialgestaltung
Das Gerät steht auf dem Beratungstisch oder auf dem Sideboard dahinter. Es gibt keine Deckenmontage, keine sichtbaren Lautsprecher und nichts, was das Corporate Design der Filiale stört.
Aus der Filiale
Am dichtesten sitzen die Gespräche dort, wo Wartezone und Beratung sich denselben Raum teilen. Genau dort steht das erste Gerät, meist auf dem Möbel zwischen beiden Bereichen. In größeren Filialen kommt ein zweites am Servicecounter dazu.
Wir messen die Filiale vorher akustisch ein, statt aus einem Grundriss zu rechnen. Nachhall, Deckenhöhe und die Frage, wie viele Menschen tatsächlich gleichzeitig warten, verändern das Ergebnis mehr als die Quadratmeterzahl.
Häufige Fragen
- Ersetzt das eine Trennwand oder eine geschlossene Beratungskabine?
- Nein. Wenn ein Gespräch wirklich hinter eine Tür gehört, dann gehört es hinter eine Tür. Maskierung deckt den Bereich dazwischen ab: den offenen Beratungsplatz, den Servicecounter, die Wartezone. Also genau die Situationen, für die niemand eine Kabine bauen wird.
- Merken Kunden, dass da etwas läuft?
- In der Regel nicht bewusst. Der Klang hat keine erkennbare Quelle und keinen Rhythmus, er wirkt wie eine leise Lüftung. Wer gezielt darauf achtet, hört ihn. Wer sich unterhält, nicht.
- Wie lange dauert die Installation in einer Filiale?
- Aufstellen und einschalten dauert Minuten, das Einregeln auf den Raum eine knappe Stunde. Es gibt keinen Elektrikertermin und keine Schließung. Wir machen das üblicherweise vor Öffnung oder nach Betriebsschluss.
Sprechen wir über Ihren Raum.
Erzählen Sie uns, wo es zu offen ist. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob Klangmaskierung Ihr Problem löst, und wenn nicht, sagen wir das auch.
Beratung anfragen