Großraumbüro

Soundmasking im Großraumbüro

Nicht die Lautstärke bringt Sie aus dem Takt. Es sind die Wörter, die Sie verstehen, obwohl Sie sie nie hören wollten.

Flyer · Großraumbüro

Der Quell-Flyer zum Durchblättern – und als Druckfassung zum Herunterladen.

Der Raum ist leise. Weiter kommt trotzdem niemand.

Der Kollege drei Tische weiter telefoniert mit seiner Versicherung. Sie sitzen an einer Kalkulation und wissen nach zwei Minuten, wann sein Auto zum Service muss. Nicht, weil Sie zugehört hätten. Sondern weil Ihr Gehirn keine Wahl hat: Sobald Sprache verständlich ankommt, wird sie mitgelesen.

Deshalb scheitern offene Büros nicht an der Dezibelzahl. Ein Kopierer im selben Raum wäre messbar lauter und würde weniger stören. In der Forschung heißt der Effekt Irrelevant Speech Effect, und die Einbußen bei Aufgaben mit Text und Zahlen liegen im zweistelligen Prozentbereich.

Die üblichen Gegenmittel treffen daneben. Kopfhörer schneiden Sie vom Team ab, das war selten der Sinn eines offenen Büros. Akustikpaneele nehmen den Nachhall, aber sie nehmen der Stimme am Nebentisch nichts von ihrer Klarheit. Und eine Wand ist ein Umbau.

Aus dem Großraumbüro

Niemand hört den Nachbartisch

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Was sich im Raum ändert

  • Sprache verliert ihre Kanten

    Verständlichkeit steckt in den Konsonanten und in den kurzen Pausen dazwischen. Genau über diesen Bereich legt Quell ein gleichmäßiges Klangbett. Aus einem klar verständlichen Satz wird ein Murmeln.

  • Der Pegel bleibt in Ihrer Hand

    Sie geben vor, wie laut es grundsätzlich sein soll, und in welchem Spielraum das Gerät darum herum arbeiten darf. Wird der Raum lebhafter, hebt es weich an. Leert sich das Büro am Nachmittag, nimmt es sich zurück.

  • Besprechungen bleiben im Besprechungsraum

    Glaswände sehen gut aus und halten wenig auf. Ein Gerät am Rand des Raums oder an der Scheibe selbst sorgt dafür, dass draußen ankommt, dass geredet wird, aber nicht worüber.

  • Kein Umbau, keine Kabel im Boden

    Aufstellen genügt. Es gibt nichts an der Decke zu montieren und nichts in die Wand zu fräsen. Wenn die Fläche umgeräumt wird, wandert das Gerät mit.

Wie das in einem echten Büro aussieht

Ein Gerät deckt den Bereich ab, in dem Sie sich normalerweise unterhalten würden, ohne die Stimme zu heben. In der Praxis sind das je nach Möblierung und Deckenhöhe grob zwanzig bis dreißig Quadratmeter. Wo Regale und Pflanzen stehen, wird es eher mehr, in einem leergeräumten Betonraum eher weniger.

Wir fangen nicht mit einer Rechnung an, sondern mit dem Raum. Sie schildern uns die Fläche und wo es klemmt, wir sagen Ihnen, wie viele Geräte das braucht und wo sie stehen sollten. Wenn sich das Problem mit zwei Geräten lösen lässt, verkaufen wir Ihnen keine acht.

Häufige Fragen

Wird es dadurch nicht insgesamt lauter?
Messbar ja, empfunden nein. Der Pegel im Raum steigt um wenige Dezibel, die Störung sinkt trotzdem. Das klingt widersprüchlich, ist aber der Kern der Sache: Was stört, ist nicht der Pegel, sondern die Verständlichkeit. Die meisten Menschen bemerken das Klangbett nach einer halben Stunde nicht mehr und merken es erst, wenn man es abschaltet.
Stört das bei Telefonaten und Videokonferenzen?
Für Ihr Gegenüber nicht. Moderne Headsets und Konferenzsysteme filtern gleichmäßige Hintergrundgeräusche zuverlässig heraus, weil sie genau dafür gebaut sind. Schwieriger ist unregelmäßiger Lärm, und der ist es, den Quell überdeckt.
Ersetzt das Akustikpaneele?
Nein, die beiden lösen verschiedene Probleme. Paneele kürzen den Nachhall, damit ein Raum nicht hallt. Maskierung nimmt der Sprache über Distanz die Verständlichkeit. In einem sehr halligen Raum ist die Reihenfolge klar: erst der Nachhall, dann die Maskierung.

Sprechen wir über Ihren Raum.

Erzählen Sie uns, wo es zu offen ist. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob Klangmaskierung Ihr Problem löst, und wenn nicht, sagen wir das auch.

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